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BÖWE SYSTEC Hybrid Sorter bei der PIN AG

Als die Berliner PIN AG das „Sortierkonzept der Zukunft“ suchte, fand sie in BÖWE SYSTEC den richtigen Partner und mit dem Hybrid-Sorter eine innovative Technologie. Eine bislang einzigartige Sortier-Linie, bestehend aus dem fast 100 Meter langen Push-Tray-Sorter auf zwei Ebenen mit zwei hochflexiblen Zuführlinien, vereinfacht und beschleunigt nun den Sortierprozess bei einem der größten privaten Briefdienstleister Europas.

Die PIN AG beschäftigt über 1.300 Mitarbeiter. Im Sortierzentrum Berlin-Mahlsdorf, wo an sechs Tagen pro Woche teils rund um die Uhr gearbeitet wird, können täglich bis zu 750.000 Sendungen verarbeitet werden. An Spitzentagen wird sogar die Millionengrenze überschritten. Auf das Erfolgsrezept angesprochen, meint Chief Operating Officer Bernd Fricke: Die Kolleginnen und Kollegen der PIN AG verstehen unser Geschäft im Detail. Dadurch sind „wir sehr flexibel und sehr schnell anpassungsfähig“. Solche Flexibilität ist zweifellos nötig, gibt es doch – meist schwer vorhersehbare – Schwankungen beim Sendungsaufkommen von bis 30 Prozent von einem Tag auf den anderen. Doch auch dies fangen die PIN-Mitarbeiter bravourös ab, sowohl in der Zustellung wie auch im Sortierzentrum. Von den 1.300 PIN-Beschäftigten sind rund 180 in der Sortierung tätig.

 

Hybrid-Sorter: Technologie der Zukunft

In den Hallen bestimmten schon seit vielen Jahren BÖWE SYSTECs Simex Letter-, Criterion- und IntelliStar-Linien für die Mischpostsortierung das Bild. Letztere sollten nun ersetzt werden. Ende 2016 wurden bei der PIN AG erste Überlegungen gestartet, wie eine neue Maschinengeneration aussehen könnte. Als Basis diente unter anderem eine komplexe Marktabfrage: Was brauchen die Kunden der PIN AG heute und in Zukunft? BÖWE SYSTEC überzeugte mit seinem Konzept: einem bislang einmaligen System auf Basis des OptiSorters, welcher über zwei Zuführlinien verfügt, die manuelle Vorsortierung auf ein Minimum reduziert und so den Sortierprozess insgesamt effizienter macht. Weil es auf dem für Paketpost entwickelten OptiSorter beruht, aber in der Berliner Konfiguration problemlos ein breites Spektrum an Briefpost – vom kleinen Kärtchen bis zur 150 mm hohen und 2 kg schweren Büchersendung – verarbeiten kann, entstand der Begriff „Hybrid-Sorter“.

 

Effizienter Sortierprozess

Der Hybrid-Sorter der PIN AG ging Ende Oktober 2019 in Betrieb. Er ist für 14.000 Sendungen pro Stunde projektiert. Die Sortierlösung basiert auf dem bewährten Prinzip der Push-Tray-Technologie und verfügt über zwei Zuführlinien, die die Sendungen auf zwei übereinander laufende Sortierebenen verteilen. Eine davon ist mit einem automatischen Feeder für Briefe bis 3,2 mm Dicke ausgerüstet. Die andere Linie – mit manueller Zuführung – kann von bis zu fünf Arbeitsplätzen gleichzeitig bestückt werden. Hier werden größere Objekte wie Waren- oder Büchersendungen aufgelegt. Insgesamt kann so das Sendungsaufkommen von sechs Kunden gleichzeitig sortiert werden, das spart Kundenwechselzeiten. Beide Zuführlinien sind mit einem der besten OCR-Systeme im Markt ausgestattet, so dass kaum eine Adresse – und sei sie noch so unleserlich per Hand geschrieben – mehr ungelesen davon kommt; anschließend folgt eine Station mit geeichter Waage und Formatvermessung, auf deren Resultat die Porto-Ermittlung und das Sortierziel basiert. Bernd Fricke: „Die Leistungsfähigkeit der Maschine ist bemerkenswert. Wir messen, wiegen und zählen für unsere Kunden je nach Wunsch ja alle Sendungen. Unsere Kunden vertrauen uns, dass unsere Technik auch bei voller Geschwindigkeit das genaue Gewicht jeder Sendung ermittelt.“ Labelprinter bringen schließlich Datum, Kundenlogo, Sortierinfo, Barcode und das Logo der PIN AG auf, bevor die Sendungen über den OptiSorter – bestehend aus einer komplett zweistöckigen Umlaufstrecke mit jeweils fast 100 Metern Länge – nach Zustellpartnern, Depots oder Zustellbereiche sortiert werden.

 

Clevere Features sparen Vorsortierung

Der eigentliche Clou der gesamten Sortierlösung ist aber dieses Feature in der Zuführung: über eine integrierte Aussteuerweiche werden Standard- und Kompaktbriefe auf Stapelbänder ausgeschleust, wenn diese auf den Schnellläufer-Maschinen, den Simex Letter Briefsortiersystemen von BÖWE SYSTEC verarbeitet werden sollen. Die manuelle Vorsortierung für diese Systeme könnte zukünftig weitgehend entfallen. Dennoch hat sich der frühere mehrstufige Vorsortierprozess deutlich vereinfacht. Sascha Breddin, Mitglied der Geschäftsleitung und Bereichsleiter Sortierung: „Zwar müssen wir immer noch eingehende Sendungen auseinanderziehen – was geht zu den Schnellläufern, was zur manuellen Sortierung, was zum Autofeeder des Hybrid-Sorters? Aber das geht nun deutlich einfacher und schneller.“ Die neue Sortiertechnologie genießt bei den Mitarbeitern eine hohe Akzeptanz. Schließlich wurden sie in den Entwicklungsprozess von Anfang an einbezogen. „Alles ist in einer intensiven Zusammenarbeit von BÖWE SYSTEC gemeinsam mit Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen unseres Hauses festgelegt worden“, erklärt Sascha Breddin. Aspekte der Arbeitsplatzsicherheit und der Ergonomie sind ebenso mit eingeflossen.

 

Die wichtige Rolle der Software

Die Hardware allein aber macht nicht den Erfolg von BÖWE SYSTEC Sortierlösungen aus: Die Software ein wichtiger Bestandteil des Gesamtpakets. So werden einerseits etwa die Portosummen berechnet – das heißt die Software bildet die Schnittstelle zum ERP-SYSTEM der Kunden der PIN AG. Zum anderen gewährleistet das Software-Paket die komplette Prozess- und Sortierlogik im System. Die Sortierung der Sendungen kann statt von den Zustellzielen auch von Produkten oder Maßen abhängen. Da alle BÖWE SYSTEC-Maschinen vernetzt sind, kann auf die bereits erfassten Daten der aussortierten Sendungen zugegriffen werden. Bernd Fricke: „Es ist von Vorteil in der Sortierung, dass alle Maschinen miteinander kommunizieren können – eine echte BÖWE SYSTEC-Kompetenz.“

Statt fünf Mischpost-Verarbeitungslinien jetzt nur noch eine Maschine – ein Risiko? Sascha Breddin verneint das vehement: „Der neue Hybrid-Sorter kann genau das abdecken, was die Vorgängermaschinen auch konnten – aber eben noch viel mehr! Das eröffnet uns neue Möglichkeiten. Wir haben uns beispielsweise auf Sendungsstrukturen eingestellt, die wir 2016 erst ansatzweise hatten, die nun aber Alltag geworden sind.“

 

Das Advertorial aus dem Fachmagazin Parcel and Postal Technology International kann nachfolgend heruntergeladen, die Gesamtausgabe online gelesen werden.

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