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Auf den Exclusive Days 2019 wurde viel geboten – rund 300 Besucher profitierten von einem Blick hinter die Kulissen des Unternehmens BÖWE SYSTEC.

Die Faszination einer automatisierten und vernetzten Produktion

Austausch, Networking, Inspiration – all das boten die Exclusive Days von BÖWE SYSTEC. Im Fokus der Veranstaltung standen die Themen Automatisierung und Industrie 4.0. Rund 300 Besucher kamen in die Zentrale nach Augsburg und konnten in Live-Demonstrationen und Vorträgen erfahren, was die Lösungen von BÖWE SYSTEC so besonders macht.

Zeit ist kostbar. Schnelle Maschinen zu entwickeln und herzustellen ist daher ein klares Ziel von BÖWE SYSTEC. Schnelligkeit ist aber nur die eine Seite der Medaille – Intelligenz die andere. Der Anspruch von BÖWE SYSTEC ist es deshalb, intelligente Automatisierungslösungen anzubieten, die den Kunden entscheidende Wettbewerbsvorteile verschaffen. Dabei versteht sich BÖWE SYSTEC als Partner seiner Kunden und setzt sein Know-how zu deren Vorteil ein, und zwar branchenübergreifend.

 

Neuentwicklungen und ein breites Portfolio

Aber welche Menschen stehen hinter den ausgeklügelten Maschinen und Systemlösungen? Diesen exklusiven Einblick in das Unternehmen und seine Mitarbeiter erhielten die Besucher bei den diesjährigen Exclusive Days. Natürlich wurde auch das breite Produktportfolio – made in Europe – gezeigt. Ob Kuvertiersysteme für klassische Transaktionsanwendungen oder den Mailingversand, Lösungen für die Kartenverarbeitung, Brief- oder Paketsortieranlagen für moderne Postverarbeitungszentren, Automatisierungslösungen für die Intralogistik oder die Pharma-Serialisierung: für jeden war etwas dabei und es gab viel Neues zu entdecken.

Besonders interessant waren einige Neuentwicklungen. So zum Beispiel eine schnellere Version der Fusion Cross-Kuvertiermaschine. Diese kann bis zu 24.000 Kuverts pro Stunde verarbeiten. Das spannende an der Anlage ist, dass mit dem sogenannten Flow-Prinzip die Füllgeschwindigkeit um das 4,5-Fache verlangsamt wird. Dadurch wird dem Kuvertiervorgang insgesamt mehr Zeit gegeben. Gleichzeitig können so mehr unterschiedliche Kuvertformate und sogar komplexe Beilagen bis 1 kg und 15 mm Dicke verarbeitet werden – und zwar ohne Stopps. Wie überzeugend dieses Konzept ist, berichtete Geert Beuving, Teammanager beim niederländischen Finanzamt, in einem anschaulichen Anwendervortrag.

Ein Highlight des Events war sicherlich die Weltpremiere des „schnellsten Kuvertiersystems der Welt“, so Joachim Koschier, Geschäftsführer von BÖWE SYSTEC. Die Fusion Speed funktioniert nach demselben Prinzip, wie die Fusion Cross, kann allerdings bis zu 30.000 Kuverts pro Stunde verarbeiten.

 

Software als wichtiger Treiber

BÖWE SYSTEC-Anlagen werden intuitiv über flexible, appbasierte Softwarelösungen kontrolliert. Die Gesamtsteuerung der Kuvertiersysteme übernimmt die Steuerungs-App BÖWE Cockpit. Bediener loben immer wieder die Übersichtlichkeit und Einfachheit der Steuerungssoftware. Das schürt nicht nur die Motivation, sondern verkürzt auch die Rüstzeiten und vereinfacht die Produktion.

Begeistert zeigten sich die Exclusive Days-Besucher auch von BÖWE SYSTEC’s Antwort auf immer kleiner werdende Jobs: der Small-Batch-Processing-Software. Mit dieser Softwarelösung können insbesondere kleine Losgrößen sicher und profitabel verarbeitet werden. Hierbei werden unterschiedliche kleine Jobs auf einer Rolle gebündelt, ohne den Druckstrom zu beeinträchtigen. Das System erkennt automatisch, wann ein neuer Job beginnt und nimmt die notwendigen Umstellungen vollautomatisch vor.

 

Sortierlösungen von A bis Z

Neues gab es auch im Bereich der Briefsortierung zu entdecken: Die Simex Flexi Sortiermaschine wurde erstmals mit einer integrierten Waage präsentiert. Egal ob Eingangs- oder Ausgangspost, Postkarte oder folierte Sendung – der Mischpostsortierer verarbeitet nicht nur eine enorme Bandpreite an Produkten, sondern hat auch noch exzellente OCR-Leseraten.

Eindrucksvoll veranschaulicht wurde auch, wie die Auftragsabwicklung in einem Lager vonstattengeht. Denn als „One Stop Shop“ im Bereich Paketsortierung und Warehousing hat BÖWE SYSTEC Lösungen zur Automatisierung der gesamten Prozesskette in petto – vom Wareneingang über die Sortierung bis zum Warenausgang. So stellte der OptiSorter seine Qualität unter Beweis und verarbeitete die unterschiedlichsten Güter von der Visitenkarte bis zum großen Paket mit einem Gewicht von bis zu 31,5 kg. Und das bei einer Leistung von bis zu 18.000 Gütern pro Stunde. Auch vor schweren oder unförmigen Sendungen macht die Anlage keinen Halt. Das Ganze funktioniert dank einer speziellen Technik, die sich „Push-Tray“ nennt. Hierbei werden die Güter ganz sanft aus ihrem Tray in die jeweiligen Ausgabefächer geschoben.

Ein Hingucker war auch der neue Bomb-Bay/Split-Tray Sorter, der neu für Kunden im E-Commerce-Bereich entwickelt wurde. Aber was wäre eine Paketsortieranlage ohne das passende Warehouse Management System (WMS) und Warehouse Control System (WCS)? Von den Vorteilen der Lagerhaltung mit diesen Lösungen konnte man sich ebenfalls überzeugen. Mit diesen lassen sich die Prozesse im Lager deutlich optimieren, bis zu 20% Kosteneinsparungen seien möglich, erläutert Alan Wilcockson eindrucksvoll bei der Produktdemonstration. Ein Pick-to-Light System für papierlose Kommissionierung fügt sich perfekt in die Automatisierungskette ein: Wird das sortierte Gut nach dem Ausgabevorgang gescannt, zeigt das System dem Mitarbeiter per aufleuchtender Lampe an, wo er die Waren einsortieren muss bzw. wo er die Bestellung zusammensammeln soll.

 

Hindernisse überwinden durch Vertrauen

Schnelle und intelligente Maschinen zu bauen, ist aber noch nicht genug für das ambitionierte Unternehmen. BÖWE SYSTEC ist es wichtig, das Vertrauen in die Qualität der Zusammenarbeit zu stärken. Wie gut das dem global agierenden Unternehmen gelingt, bestätigten Geert Beuving und Michael Ulbrich in ihren Vorträgen.

Geert Beuving, Teammanager bei der niederländischen Steuerbehörde, erzählte, wie in sieben Monaten die Produktionshalle neu aufgebaut wurde. Das Unternehmen hat sich für eine Fusion Cross und vier 9G Kuvertiermaschinen entschieden. Beuving hatte sich in seiner Behörde dafür eingesetzt, Maschinen von BÖWE SYSTEC zu kaufen und wurde belohnt: Am 9. Mai 2019 wurde ein Produktionsrekord von 982.000 verarbeiteten Kuverts erreicht.

Auch Michael Ulbrich, Geschäftsführer MEDIA Logistik GmbH hatte zunächst durchaus mit internen Widerständen zu kämpfen. In seinem Vortrag „Wenn ein Projekt nicht nur nach Plan läuft“ erklärte er, dass er aber von Anfang an Vertrauen in die Qualität der Zusammenarbeit hatte. Der Erfolg des Projektes gab ihm letztlich Recht. Obgleich sich das Unternehmen lange gegen Sortiertechnik gewehrt hatte, entschied man sich nach Einführung des Mindestlohnes 2014 dafür, nun auf Maschinen statt Handsortierung umzusteigen. Warum aber Lösungen von BÖWE SYSTEC? „Ich wollte einen Lieferanten für meinen gesamten Bedarf. Und damals war es nur das Unternehmen BÖWE SYSTEC, welches für die Großbriefverarbeitung mit der Simex Flexi eine Lösung hatte“, so Michael Ulbrich.

 

Mit Technologie-Know-how zum Erfolg

Die Zufriedenheit der Kunden bleibt natürlich nicht ohne Konsequenzen. Laut Joachim Koschier ist BÖWE SYSTEC in den vergangenen fünf Jahren um 50 Prozent gewachsen. Die Basis bildet dabei der Bereich Kuvertierung. Hier engagiert sich das Unternehmen nach wie vor in hohem Maße. Außerdem investiert BÖWE SYSTEC in wachsende Märkte. So wird auch der Bereich Paketsortierung zunehmen. „Uns ist es wichtig“, so Koschier, „dass die Paketkunden erkennen, dass wir hier ein großes Technologie-Know-how haben. Dieses Know-how möchten wir als BÖWE SYSTEC einbringen – für den Vorteil und Erfolg unserer Kunden. Und das branchenübergreifend.“

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Alexandra Stölzle

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